Typisch Ahrntal 

Bergbau im Ahrntal. Wie das Ahrntal Treffpunkt für internationale Gäste geworden ist.
Zur Besichtigung des Bergwerks und der Einfahrt in den Stollen gehört auch ein Gedanke an die bäuerliche Bevölkerung, die über Tage an der Versorgung der Bergmänner und dem Transport des Erzes verdienen konnte. Erste Gastarbeiter unterstützten bei der Gewinnung von Bodenschätzen. 

Klöppeln gegen den Hunger. Eine zeitweise, rettende Emanzipation im Ahrntal.
Zu Zeiten als der Erzabbau des Bergwerks an Einfluss verlor und die Knappen Mühe hatten, ihre Familien zu ernähren, emanzipierten sich die Ahrntaler Frauen zu den Hauptverdienern. Ahrntaler Spitze, hergestellt in den Stuben der Bauernhäuser, wurde zum Verkaufsschlager der regionalen Modewelt. Luisa führt in die Kunst des Handwerks ein. Eventuell in Verbindung mit ‚Spitzen statt Sprengen‘ im Kornkasten. 

Mineralienfunde im Tauernfenster. Schätze aus dem Hochgebirge.
Je weiter man bergan steigt, desto größer die Chance, in Höhlen und unter Gletscherresten Halbedelsteine zu finden. Früher ein netter Zuerwerb der Hirten, die auf den Almen die Sommer verbrachten, heute riskantes Hobby. Besonders begabte Mineraliensucher stellen atemberaubende Schätze im Mineralienmuseum Kirchler aus. Lasst euch verzaubern. 

Landesmuseum Bergbau. Der Kornkasten als Lebensmittelspeicher in Steinhaus.
Der Dorfkern in Rosa weist auf die Vergangenheit des Bergbaus hin. Zur Versorgung der Bergmänner diente das Handels- und Speicherhaus Kornkasten, befüllt von den regionalen Bauern. Heute beherbergt es ein Museum, in dem ihr erfahrt, wie die gesamte Bevölkerung des Ahrntals im Bergbau verbunden war. 

Burg Taufers. Mittelpunkt für Leben und Urteil.
Ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist, wurde einst auf der mittelalterlichen Burganlage zu Taufers entschieden. Wer als Bauer gegen die Richtlinien verstoßen hat, endete hier vor der Rechtsprechung. Immer gerecht? Urteilt selbst während der Führung durch die Burg. 

Schaufeln für die Götter. Funde prähistorischer Opfergaben.
Sensationelle Funde aus einem Hochmoor in Weißenbach weisen auf die urzeitliche Besiedelung des Gebiets hin. Ein zeitgemäßer Schauraum, der unbedingt ans Herz gelegt wird, wenig Zeit kostet, aber eindrücklich die Opfergaben und das Leben vor zwei- bis dreitausend Jahren schildert. 

30 Kapellen und 4 Kirchen in St.Johann. Christlicher Glaube als Wegweiser.
Was gibt heute Halt? Whatsapp, Hobbies, Wissenschaft? Als viele Phänomene schwer erklärbar waren, suchten die Menschen Orientierung in Gott. Dankbarkeit und Demut wurde ausgedrückt im Errichten kleiner Gotteshäuser. Macht Halt und vergleicht die Beweggründe.